CHRISTINA. WOLFGANG. FRANZ.

Die drei Denker und Lenker am Traditionsweingut Retter-Kneissl
stehen für steirisches Winzerhandwerk mit Gespür für Tradition und Terroir.
Und für eine genussvolle Auszeit vom Alltag im Buschenschank.

Wolfgang

 

Am Traditionsweingut Retter-Kneissl läuft das zentrale Betriebssystem mit oststeirischem WWW: Wolfgang, Wein und Wollschweine.

 

„Wolfgang steht für Perfektion bis ins letzte Detail“, verrät seine Frau Christina. „Er schraubt an jeder kleinsten Schraube – vom Austrieb im Weingarten über die Kellerarbeit bis hin zu Weinverkauf und Buschenschank. Wolfgang ist gern auf alle Eventualitäten vorbereitet. Und wenn er sich etwas in den Kopf setzt, dann wird er das auch umsetzen. Gleichzeitig nimmt er sich Feedback sehr zu Herzen – manchmal sogar zu sehr.“

 

Bekannt und bei den Gästen beliebt  ist der Silberberg-Absolvent und Weinbau-Meister nicht nur für sein Winzer- und Gastgeber-Handwerk, sondern auch für sein flottes Mundwerk. So wie Wolfgang schnell einmal für einen Spaß zu haben ist, produziert er auch Weine mit hohem Qualitätspotenzial, die Spaß machen und beim Trinken Freude bereiten.  Oder wie seine Frau Christina sagt: „Wolfgang ist liebevoll, umgänglich und kann mit einer breiten Schicht von Menschen gut umgehen. Das kommt im Buschenschank gut an – aber auch in der Familie.“

Christina

 

Christina ist die Quelle der Energie am Traditionsweingut Retter-Kneissl. Oder wie ihr Mann Wolfgang erklärt: „Während ich für die flüssige Software, den Wein, zuständig bin, kümmert sich Christina um die gesamte Hardware rundherum. Vom Buschenschank über Organisation, Büro und Mitarbeiterführung bis hin zur Kreativität bei der Gestaltung der Speisen. Christina ist unser absoluter Rückhalt, die mit scheinbar müheloser Leichtigkeit Familie, Kinder, Weingut und Buschenschank unter einen Hut bringt. Im Haus und ums Haus trägt so vieles ihre Handschrift. Mir imponieren ihre Perfektion und ihre Energie, die sie den ganzen Tag über aufbringt.“

 

Bei so viel Energie ist es nur konsequent, dass Christina, die selbst von einem Vollblut-Bauernhof stammt, „Energie- und Umweltmanagement“ studiert hat. Und wie haben sich die beiden kennengelernt? „Christina war bei ihrem Abschlussball als Maturantin meine Chefin in der Weinbar, die ich beliefert habe“, erzählt Wolfgang. Wie passend, dass der Retter-Kneissl-Wein schon in der Entstehungsgeschichte des Paares eine entscheidende Rolle gespielt hat.

Franz

 

Ein wichtiges Zahnrad für den Betrieb am Traditionsweingut Retter-Kneissl ist bis heute Wolfgangs Vater Franz, der mit seiner Frau Helga von 1978 bis 2014 den Hof geführt hat – und auch im „Unruhestand“ tatkräftig mithilft. „Er hat mit dem Ausbau des Buschenschank-Betriebes und dem Auspflanzen von Weingärten den Grundstein für so vieles gelegt, das wir heute bewirtschaften dürfen“, beschreiben Christina und Wolfgang ihren (Schwieger-)Vater: „Franz ist nach wie vor unser Selchmeister – und er hat schon vor Jahrzehnten darauf geachtet, dass im Buschenschank vorwiegend nur hauseigene Produkte veredelt und angeboten werden. Aber auch am Weingut ist er eine wichtige Stütze.“

1313. 1806. 1962. 

 

Diese drei Jahreszahlen gingen am Retter-Kneissl-Hof in die Geschichte ein.
So wie auch jedes Glas Wein auf dem Traditionsweingut
eine Geschichte seiner Herkunft erzählt.

Die Römer haben es schon vor 2000 Jahren gewusst – dass sich das Hartbergerland vorzüglich für den Weinbau eignet. So zeugt die nur wenige Gehminuten vom Weingut Retter-Kneissl entfernte „Villa Rustica“ davon, dass sich die Römer gern in der Region niederließen. Es wird bestimmt am Wein gelegen sein.

 

1313

Bis in dieses Jahr zurück lässt sich die Geschichte des Retter-Kneissl-Hofs eindeutig dokumentieren. Die erste urkundliche Erwähnung entstammt einer Widmung des Hofes durch „Gottschalk von Neuberg“ an den Pfarrer von Hartberg.

 

1806

In diesem Jahr schlug die Geburtsstunde des Namens „Retter-Kneissl“ am Traditionsweingut. Der Name kam – wie konnte es zu Habsburger Zeiten auch anders sein – durch eine Hochzeit zustande. Der 25-jährige Nachbar Franz Kneißl heiratete die 33-jährige Witwe Elisabeth Retter. Eine wirklich „naheliegende“ Hochzeit.

 

1962

In diesem Jahr nahm der Buschenschank-Betrieb in der heute bekannten Form am Traditionsweingut Retter-Kneissl seinen Anfang. Mit Bewusstsein für Genuss und Geselligkeit bauen Christina und Wolfgang diesen stetig mit Leidenschaft aus. Und die Gäste wissen: März, Juli und November – das ist die Retter-Kneissl-Zeit.